Rahmenprogramm

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Rahmenprogramm

Sommerakademie für Kunst Rügen

10.09. – 21.09. 2018

Montag 10.09. / 10.00 Uhr

Campus Hof Uhleck, Hagen

Mittwoch 12.09. / 19.00 Uhr

Campus Hof Uhleck

Eintritt 5 €

3 € für Teilnehmer

der Sommerakademie und

Inhaber einer Kurkarte Lohme

Freitag 14.09.  / 19.00 Uhr

Campus Hof Uhleck, Hagen

Eintritt frei

Samstag 15.09. / 19.00 Uhr

Campus Hof Uhleck, Hagen

Eintritt 5 €

Sonntag 16.09.  / 11.00 Uhr

Dauer: ca. 2 Std.

Länge: ca. 3km

Montag 17.09. / 19.00 Uhr

Campus Hof Uhleck

Eintritt frei

Mittwoch 19.09.  19.00 Uhr

Campus Hof Uhleck

Eintritt 8 €

5 € für Teilnehmer

der Sommerakademie und

Inhaber einer Kurkarte Lohme

 

Donnerstag 20.09.  / 14 - 16.00 Uhr

Campus Hof Uhleck

Eintritt frei

Eröffnung der Sommerakademie,

Begrüßung der Teilnehmer

 

 

Die Malerinseln Rügen, Vilm und

Hiddensee - von Friedrich bis Feininger

 

 

 

Vor 200 Jahren entdeckten die ersten Maler die Inseln Rügen, Vilm und Hiddensee, indem sie sich diese zumeist erwanderten. Seitdem fühlten sich weit mehr als eintausend Maler von der einzigartigen Motivkraft der drei Inseln angezogen. Nach den Romantikern und Lichtmalern, die oft allein unterwegs waren, erschienen die Professoren der Akademien bzw. verschiedener Malschulen mit ihren Studentengruppen und verbrachten im Sommer Wochen auf den Inseln, letztlich emanzipierten sich auch die Malerinnen hier insbesondere über die Insel Hiddensee.

Anhand ausgewählter Künstler und ihrer Gemälde beleuchtet der Vortrag diese Malertradition, welche später zu Ende des 19. Jahrhunderts europaweit den Ruf „Zurück zur Natur!“ auslöste

 

Kunst im Gespräch 1

 

Dozenten der Sommerakademie geben in kurzen Vorträgen Einblicke in Ihre künstlerische Arbeit .

Am Beispiel ein ausgewähltes Projektes oder Textes werden Fragen des künstlerischen Alltages besprochen. Wie kann eine Idee realisiert werden, welche Strategie, welche Vorgehensweise hilft bei der Umsetzung.

So erzählt beispielsweise der Fotograf Lorenz Kienzle wie Texte zu Bildern führen, aber auch Bilder zu Texten inspirieren. Das eine hat mit Fontanes „Wanderungen in der Mark Brandenburg“ und das andere mit Inhaftierten des Gefängnisses Lukau zu tun.

Der Zeichner und Bildhauer Dirk Richter thematisiert die Wechselbeziehung von Naturbeobachtung und freier Komposition in der Zeichnung und Skulptur. Dabei spielen Begriffe wie  Dynamik – Rhythmus – Transparenz eine wichtige Rolle und „die Linie im Raum“.

Nach welchen Kriterien bewertet der Künstler selber seine Arbeit? Wann akzeptiert er etwas als gelungen, wann nicht. Wann ist Kunst Kunst?

Über diese und ähnliche Fragen möchten wir mit Ihnen ins Gespräch, in die Diskussion kommen.

 

Kino

Julian Schnabels Künstlerfilm "Basquiat"

 

Zehn Jahre aus dem Leben eines genialen Taugenichts - zwischen Postkartenmalereien für die Straße und großflächigen Entwürfen für die teuersten Galerien der Welt. Der Maler Julian Schnabel, mit seinen "Plate Paintings" selbst einer der bekanntesten Künstler der Postmoderne, macht daraus ein biographisches Kaleidoskop, a legend of rise and fall. Die Jahre zwischen 1978 und 1988 rafft er zu kurzen Impressionen, die Zeugnis geben sollen von der Wildheit des jungen, schwarzen Straßen- und Leinwand-Sprayers Jean-Michel Basquiat - und von der Hysterie, mit der die New Yorker Szene auf seine Visionen reagierte, auf seinen "intuitiven Primitivismus".

Basquiat schien zu wissen, was in ihm brannte er sah sich auf einer Stufe mit den wichtigsten Künstlern seiner Zeit. Und er wußte, womit er sein Genie zu bezahlen hatte. Heilige Worte und satanische Verse, Gags und Sprüche, schöne Träume und schwarzer Horror, drugs and rock 'n' roll: alles, was erlebt und erfahren werden kann, nimmt Basquiat als Material für seine Kunst alles erhält Form und Farbe.   Aus einer Rezension in DER ZEIT 1996

Besetzung

Jeffrey Wright: Jean-Michel Basquiat

David Bowie: Andy Warhol

Dennis Hopper: Bruno Bischofberger

 

Geführte Wanderung „Der Stubnitzwald und

seine  Sagen“

 

Ranger führen durch den Jasmund und weihen in die Geheimnisse des Nationalparks ein.

 

Kunst im Gespräch 2

 

Auch bei der zweiten Veranstaltung „Kunst im Gespräch“ wollen wir an Hand kurzer Vorträge Fragen und Themen der künstlerischen, philosophischen Arbeit aufzeigen und mit den Gästen darüber ins Gespräch kommen.

Die Dozentin für Malerei Annette Gundermann war Mitinitiatorin von zwei großen Ausstellungsprojekten, die sich unmittelbar mit Musik beschäftigen: Schuberts Winterreise und der Komponist Dmitri Schostakowitsch. Sie spricht mit Hilfe von Bildern und Klangbeispielen über den Versuch der Visualisierung von Musik in Malerei und einem möglichen Klang von Farbe und über mögliche Überschneidung der beiden Genres.

Einen historisierenden Figurenfries von 34m Länge hat der Bildhauer Thomas K. Müller in einer Berliner Villa realisiert – mit einer Vielzahl von Arbeitsfoto´s wird er von der Umsetzung dieses Vorhabens erzählen - über die Möglichkeiten und Grenzen eines Reliefs und über Humor in der Kunst.

 

Konzert und Performance Improvisation

KLANGRÄUME

 

UNERHÖRT

Neue Lieder Dieter Kraft Akkordeon, voc, divers ATMOSPHÄRE

Stimme an der Schwelle zur Musik

Iduna Hegen voc, divers

Ein Abend voller Poesie und Klang gestaltet von Mitgliedern des Theaters ON Berlin

Freie Improvisation  ist die ursprünglichste Art der Musikausübung. Sie entsteht aus der vollkommenen Hingabe an den gegenwärtigen Moment und das was gerade im gemeinsamen Raum zwischen und in den Beteiligten passiert.

Anschließend Abschlussfest

 

Öffentliche Vorstellung Der Ergebnisse der

künstlerischen Arbeiten